Weihnachtsgruß 2025

Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

Advent ist die Zeit der Kerzen und der Lichter. Sie leuchten am Adventskranz, an Tannenbäumen, in unseren Fenstern und Gärten. Sie machen das Dunkel des Winters heller. Sie schenken Licht, Wärme, Trost und Hoffnung in kalter und dunkler Zeit. Licht in einer Welt, die vielfach düster, einsam und bedrohlich ist.

Der folgende Text, ist eine Einladung, selber Licht zu sein und das Leben etwas heller zu machen. Vielleicht nur zaghaft, wie eine brennende Kerze. Vielleicht mutig und unübersehbar wie ein hell leuchtender Weihnachtsbaum.

Lichtzeichen setzen

1. Ich will ein Licht anzünden, das Hoffnung schenkt!
Ein gutes Wort, ein freundliches Lächeln,
sich Zeit nehmen, für sich und für andere.
All das ist wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, ist stärker als die Dunkelheit.

2. Ich will ein Licht anzünden, das Frieden schenkt!
Ein versöhnliches Wort,
eine zuerst ausgestreckte Hand,
der Mut, nach einem Streit den ersten Schritt zu wagen.
All das ist wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, ist wärmer als die Kälte in uns.

3. Ich will ein Licht anzünden, das Vertrauen schenkt!
Eine Hand, die verlässlich da ist,
ein Weggefährte, der hält was er sagt,
Kollegen, die mir etwas zutrauen,
– sie sind wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, durchbricht die Nebel des Misstrauens.

4. Ich will ein Licht anzünden, das Freude schenkt!
Ein fröhliches Lachen, eine unerwartete Überraschung,
eine kleine Geste
– sie sind wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, macht unsere Welt freundlicher.

(Ausschnitt aus einer Andacht. Verfasser unbekannt)

Lassen wir auch unser Licht leuchten! Lassen wir unsere wahre innere Größe erstrahlen! Zünden wir nicht nur Kerzen an, sondern ebenso Lichter von Vertrauen, Tatkraft, Menschlichkeit und Frieden!
Wir wünschen Euch eine schöne Vorweihnachtszeit, gefüllt mit Freude und Gemütlichkeit, und erholsame Feiertage im Kreise Eurer Lieben.  

Liebe Grüße aus Augsburg
Bleibt gesund und passt gut auf Euch auf!

Guido Frank und Familie

Neue Altbrücke bei Voila

Liebe Kleinschenker und liebe Freunde,

es hat lange gedauert aber nun steht sie, die neue Brücke über den Alt bei Voila. Wer von Kleinschenk nach Voila fährt, sieht schon von weitem die roten Bögen.

Endlich ist Kleinschenk wieder auf direktem Wege über Voila erreichbar. Die lästigen Umfahrungen über Rucăr und Dridif sind nun Vergangenheit.

Der Vertrag für den Bau der neuen Altbrücke bei Voila wurde im Januar 2021 mit der Asociația SC Con-A SRL – SC Con-A Operations SRL – SC Drum Inserv SRL unterzeichnet.

Nachdem der Auftrag zum Baubeginn (Anfang 2021) erteilt worden war, traten Probleme auf. In der ersten Phase stritten sich die Ingenieure des Bauunternehmens und die von Hidroelectrica über ein Jahr lang über den Abriss der alten Brücke. Anschließend konnten sich die Spezialisten des Bauunternehmens und des Planers nicht über das Fundament einigen. Das Bauunternehmen argumentierte, dass neue Fundamente notwendig seien, der Planer war der Meinung, dass die vorhandenen Fundamente konsolidiert werden könnten. In der ersten Phase einigte man sich auf die Konsolidierung der Fundamente der Masten, doch nachdem die Brücke abgerissen und ihr Zustand überprüft worden war, kamen die Experten zu dem Schluss, dass ein Neubau der Fundamente die beste Lösung sein.

Die alte Brücke von Voila, Baujahr 1956, hatte eine Länge von 60,78 Metern und eine Breite von 5,7 Metern und war aus Beton gebaut, und hätte bereits 2006 abgerissen werden müssen, da sie die maximale Betriebsdauer um von 50 Jahren überschritten hatte.

Ende September 2023, wurde sie dann durch eine kontrollierte Explosion zerstört.

Für die kontrollierte Sprengung wurden 95 Kilogramm Dynamit verwendet und 1.200 Löcher gebohrt, um Sprengkapseln zu platzieren.

Die neue Brücke von Voila, auch NATO-Brücke genannt, wurde am Freitag, den 4. Juli 2025, eingeweiht.

Nach kurzen Ansprachen von Vertretern des Bauunternehmens, der Bürgermeisterin von Viola und des Kreisrates Kronstadt (Brașov), wurde das Band durchgeschnitten und die ersten Autos konnten die neue Brücke passieren.

Die neue Brücke ist 96 Meter lang, 13,50 Meter breit und soll eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Die Brücke hat zwei Metallbögen mit einer Spannweite von jeweils 77 Metern, die vom Bauunternehmer in seiner eigenen Fabrik hergestellt und nach Fertigstellung der Fundamente montiert wurden.  Es wurden über 100 Tonnen Eisen verwendet, und es wurde eine Spezialmaschine, ein Kran mit einer Kapazität von 750 Tonnen, eingesetzt, den das Bauunternehmen mit Hilfe von 40 Lastwagen aus dem Ausland in Einzelteilen angeliefert hatte, um die beiden Bögen zu befestigen. Die Investition war mit zahlreichen Aktualisierungen und Überarbeitungen des ursprünglichen Projekts verbunden, wobei sich der Endwert auf 39.718.038 Lei einschließlich Mehrwertsteuer belief, von denen 32.242.093 Lei vom PNDL (Programul Național de Dezvoltare Locală) bereitgestellt wurden.

Die Differenz von 7.475.944 Lei wurde aus dem Budget des Kreisrats bereitgestellt.

Die Arbeiten an den Fundamenten hatten einen Wert von 11.255.552,74 Lei und wurden aus dem eigenen Haushalt des Landkreises Kronstadt finanziert.

Dem Projekt zufolge kann die neue Brücke bis zu 100 Tonnen Militärgüter transportieren, ist von strategischer Bedeutung und wird von den NATO-Truppen die in Großschenk stationiert sind, unter anderem für den Transport von Militärausrüstung genutzt, die im Bahnhof Voila entladen wird. Dafür wurde mit US-Finanzierung eine spezielle Rampe errichtet.

(Der Text wurde aus dem Internet von monitorfg.ro übernommen)

Das traurige an der ganzen Geschichte ist, dass der Bahnübergang zwischen Voila und Kleinschenk der gleiche geblieben ist. Fast vier Jahre lang war die Verbindung nach Kleinschenk unterbrochen und das rumänische Bahnunternehmen CFR hat es nicht geschafft den Bahnübergang zu reparieren. In Rumänien dauert alles einfach länger.

Guido Frank