Weihnachtsgruß 2025

Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

Advent ist die Zeit der Kerzen und der Lichter. Sie leuchten am Adventskranz, an Tannenbäumen, in unseren Fenstern und Gärten. Sie machen das Dunkel des Winters heller. Sie schenken Licht, Wärme, Trost und Hoffnung in kalter und dunkler Zeit. Licht in einer Welt, die vielfach düster, einsam und bedrohlich ist.

Der folgende Text, ist eine Einladung, selber Licht zu sein und das Leben etwas heller zu machen. Vielleicht nur zaghaft, wie eine brennende Kerze. Vielleicht mutig und unübersehbar wie ein hell leuchtender Weihnachtsbaum.

Lichtzeichen setzen

1. Ich will ein Licht anzünden, das Hoffnung schenkt!
Ein gutes Wort, ein freundliches Lächeln,
sich Zeit nehmen, für sich und für andere.
All das ist wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, ist stärker als die Dunkelheit.

2. Ich will ein Licht anzünden, das Frieden schenkt!
Ein versöhnliches Wort,
eine zuerst ausgestreckte Hand,
der Mut, nach einem Streit den ersten Schritt zu wagen.
All das ist wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, ist wärmer als die Kälte in uns.

3. Ich will ein Licht anzünden, das Vertrauen schenkt!
Eine Hand, die verlässlich da ist,
ein Weggefährte, der hält was er sagt,
Kollegen, die mir etwas zutrauen,
– sie sind wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, durchbricht die Nebel des Misstrauens.

4. Ich will ein Licht anzünden, das Freude schenkt!
Ein fröhliches Lachen, eine unerwartete Überraschung,
eine kleine Geste
– sie sind wie ein Licht, das brennt.
Und jedes Licht, das brennt, macht unsere Welt freundlicher.

(Ausschnitt aus einer Andacht. Verfasser unbekannt)

Lassen wir auch unser Licht leuchten! Lassen wir unsere wahre innere Größe erstrahlen! Zünden wir nicht nur Kerzen an, sondern ebenso Lichter von Vertrauen, Tatkraft, Menschlichkeit und Frieden!
Wir wünschen Euch eine schöne Vorweihnachtszeit, gefüllt mit Freude und Gemütlichkeit, und erholsame Feiertage im Kreise Eurer Lieben.  

Liebe Grüße aus Augsburg
Bleibt gesund und passt gut auf Euch auf!

Guido Frank und Familie

Neue Altbrücke bei Voila

Liebe Kleinschenker und liebe Freunde,

es hat lange gedauert aber nun steht sie, die neue Brücke über den Alt bei Voila. Wer von Kleinschenk nach Voila fährt, sieht schon von weitem die roten Bögen.

Endlich ist Kleinschenk wieder auf direktem Wege über Voila erreichbar. Die lästigen Umfahrungen über Rucăr und Dridif sind nun Vergangenheit.

Der Vertrag für den Bau der neuen Altbrücke bei Voila wurde im Januar 2021 mit der Asociația SC Con-A SRL – SC Con-A Operations SRL – SC Drum Inserv SRL unterzeichnet.

Nachdem der Auftrag zum Baubeginn (Anfang 2021) erteilt worden war, traten Probleme auf. In der ersten Phase stritten sich die Ingenieure des Bauunternehmens und die von Hidroelectrica über ein Jahr lang über den Abriss der alten Brücke. Anschließend konnten sich die Spezialisten des Bauunternehmens und des Planers nicht über das Fundament einigen. Das Bauunternehmen argumentierte, dass neue Fundamente notwendig seien, der Planer war der Meinung, dass die vorhandenen Fundamente konsolidiert werden könnten. In der ersten Phase einigte man sich auf die Konsolidierung der Fundamente der Masten, doch nachdem die Brücke abgerissen und ihr Zustand überprüft worden war, kamen die Experten zu dem Schluss, dass ein Neubau der Fundamente die beste Lösung sein.

Die alte Brücke von Voila, Baujahr 1956, hatte eine Länge von 60,78 Metern und eine Breite von 5,7 Metern und war aus Beton gebaut, und hätte bereits 2006 abgerissen werden müssen, da sie die maximale Betriebsdauer um von 50 Jahren überschritten hatte.

Ende September 2023, wurde sie dann durch eine kontrollierte Explosion zerstört.

Für die kontrollierte Sprengung wurden 95 Kilogramm Dynamit verwendet und 1.200 Löcher gebohrt, um Sprengkapseln zu platzieren.

Die neue Brücke von Voila, auch NATO-Brücke genannt, wurde am Freitag, den 4. Juli 2025, eingeweiht.

Nach kurzen Ansprachen von Vertretern des Bauunternehmens, der Bürgermeisterin von Viola und des Kreisrates Kronstadt (Brașov), wurde das Band durchgeschnitten und die ersten Autos konnten die neue Brücke passieren.

Die neue Brücke ist 96 Meter lang, 13,50 Meter breit und soll eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Die Brücke hat zwei Metallbögen mit einer Spannweite von jeweils 77 Metern, die vom Bauunternehmer in seiner eigenen Fabrik hergestellt und nach Fertigstellung der Fundamente montiert wurden.  Es wurden über 100 Tonnen Eisen verwendet, und es wurde eine Spezialmaschine, ein Kran mit einer Kapazität von 750 Tonnen, eingesetzt, den das Bauunternehmen mit Hilfe von 40 Lastwagen aus dem Ausland in Einzelteilen angeliefert hatte, um die beiden Bögen zu befestigen. Die Investition war mit zahlreichen Aktualisierungen und Überarbeitungen des ursprünglichen Projekts verbunden, wobei sich der Endwert auf 39.718.038 Lei einschließlich Mehrwertsteuer belief, von denen 32.242.093 Lei vom PNDL (Programul Național de Dezvoltare Locală) bereitgestellt wurden.

Die Differenz von 7.475.944 Lei wurde aus dem Budget des Kreisrats bereitgestellt.

Die Arbeiten an den Fundamenten hatten einen Wert von 11.255.552,74 Lei und wurden aus dem eigenen Haushalt des Landkreises Kronstadt finanziert.

Dem Projekt zufolge kann die neue Brücke bis zu 100 Tonnen Militärgüter transportieren, ist von strategischer Bedeutung und wird von den NATO-Truppen die in Großschenk stationiert sind, unter anderem für den Transport von Militärausrüstung genutzt, die im Bahnhof Voila entladen wird. Dafür wurde mit US-Finanzierung eine spezielle Rampe errichtet.

(Der Text wurde aus dem Internet von monitorfg.ro übernommen)

Das traurige an der ganzen Geschichte ist, dass der Bahnübergang zwischen Voila und Kleinschenk der gleiche geblieben ist. Fast vier Jahre lang war die Verbindung nach Kleinschenk unterbrochen und das rumänische Bahnunternehmen CFR hat es nicht geschafft den Bahnübergang zu reparieren. In Rumänien dauert alles einfach länger.

Guido Frank

Kleinschenker beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl 2025

Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

so wie jedes Jahr werden wir auch am diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl beim Trachtenumzug wieder mitlaufen. Dafür rufen wir alle aus Kleinschenk und Freunde auf, die schöne Tracht anzuziehen und sich unserer Gruppe anzuschließen. Gerne eingeladen sind auch alle Zuschauer, uns beim Festumzug zu unterstützen. Der Vorstand unserer HOG hofft auf zahlreiche Trachtenträger und freut sich sehr auf ein Wiedersehen. Bitte meldet Euch bei Gretel Theil unter 08862-8408 oder per Email gretel-theil(.,äd.,)t-online.de an.

Bis Pfingstsonntag, wünscht euer Vorstand herzlichst alles Gute!

Ostergruß

Ostern 2025

In Johannes 11,25-26 sagt Jesus:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben.“

Liebe Kleinschenkerinnen, liebe Kleinschenker,
das Osterfest naht in riesigen Schritten und diese Worte bieten uns eine tiefe spirituelle Zuversicht und Ermutigung.
In unserer modernen Welt, die so oft von Unsicherheit, Herausforderungen und manchmal sogar von Verzweiflung geprägt ist, kann die Botschaft von Ostern ein Leuchtturm der Hoffnung sein. Sie erinnert uns daran, dass nach jedem Ende ein neuer Anfang möglich ist und dass Veränderung und Erneuerung immer in unserer Reichweite liegen.

Aber wie können wir diese Botschaft in unser tägliches Leben integrieren? Zunächst einmal, indem wir die Bereitschaft zeigen, alte Lasten abzulegen und offen für Veränderungen zu sein. Es geht darum, die Vergangenheit als Teil unserer Geschichte zu akzeptieren, aber nicht zu erlauben, dass sie unsere Zukunft definiert. Es geht darum, Vergebung zu üben – sowohl gegenüber anderen als auch uns selbst – und dadurch Raum für neues Wachstum zu schaffen.

Lasst uns diese Osterzeit auch als Gelegenheit nutzen, um unsere Beziehungen zu pflegen und zu stärken, um mit Mitgefühl und Liebe zu handeln, selbst in Situationen, die uns herausfordern. Lasst uns die Hoffnung, die Ostern uns bringt, in die Welt tragen – durch Taten der Freundlichkeit, des Mutes und des Glaubens.

Möge diese Osterzeit für jeden von Euch eine Zeit des persönlichen Wachstums und der Erneuerung sein. Möge sie Euch ermutigen, die Schritte zu einem Neuanfang zu wagen, gestärkt durch den Glauben an die Liebe, die stärker ist als der Tod, und an die Hoffnung, die niemals enttäuscht.

In diesem Sinne, wünschen wir Euch gnadenreiche Kar- und Ostertage, den reichen Segen Gottes und viel Zeit für die Familie. Mögen die Ostertage Euch allen viel Gnade schenken, möge die Freude und die Kraft des Auferstandenen Euch erfüllen, und für Euch alle besonders erfahrbar, spürbar und erlebbar sein.

Gesegnete Ostern und passt gut auf Euch auf!
Es grüßt Euch herzlich
Guido Frank und Familie

19. Kleinschenker Treffen am 22.06.2024 in der Gaststätte Lindermayr in Haberskirch

Um 09:00 Uhr ging’s los, ganz traditionell mit Pali und Scharr wurden die Gäste empfangen.
Nachdem die HOG Vorstandsvorsitzende Gretel Theil eine kurze Begrüßungsrede gehalten hat,

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ging es um 11:00 Uhr weiter zum Gottesdienst in die Peter und Paul Kirche in Haberskirch

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Pfarrer i.R Robert Ziegler hat einen sehr schönen und emotionalen Gottesdienst mit Fahnensegnung und goldener Konfirmation abgehalten.
Für die Verstorbenen der letzten 2 Jahre wurde gedacht, gebetet und eine Kerze angezündet.

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Nach dem leckeren Mittagessen wurde Marlene Zikeli und Edwin Balthes mit der silbernen Ehrennadel für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten in der HOG Kleinschenk durch Horst Müller vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland geehrt.

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 Vielen Dank für soviel Zeit und Arbeit die sie für unsere Gemeinschaft investiert haben, es ist nicht selbstverständlich.

 

Nach dem Kassenbericht wurde Carmen Schuster per Video aus Kleinschenk zugeschaltet und hat ein bisschen von den Problemen und Herausforderungen in Kleinschenk berichtet.

Adelheid und Fritz aus Steingaden haben uns mit ihrer Musik und alten Liedern zum Mitsingen überrascht, schön war’s, vielen Dank.

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Am späten Nachmittag kam dann noch der Höhepunkt unser Trachtenaufmarsch.
Es waren 42 Trachtenträger, die Fläche im Saal ein bisschen zu klein und zu eng, aber wo ein Wille ist, gibts auch einen Weg, und es hat wunderbar geklappt.

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Nach dem Abendessen hat der Power Sachs Andreas für sehr gute Stimmung gesorgt, es wurde getanzt und gefeiert bis 02:00 Uhr früh.
Es war ein sehr schöner Tag mit vielen tollen Begegnungen und Gesprächen der uns wieder mal gezeigt hat dass wir Kleinschenker eine tolle lebendige Gemeinschaft pflegen ich hoffe es bleibt noch lange Jahre so.

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Kleinschenker in Dinkelsbühl 2024

„75 Jahre Gemeinschaft – Mach mit!“

Nach diesem Motto fand vom 17. bis 20. Mai 2024 der 74. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl statt.

Ich bin richtig stolz auf uns Kleinschenker, über 30 Trachtenträger haben mitgemacht bei dem großen Trachtenumzug mit tausenden Teilnehmern. Vielen Dank euch allen.
Es ist immer wieder aufs Neue ein überwältigendes Gefühl ein Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein.
Das Wochenende in Dinkelsbühl ist eine Zeit voller schöner Begegnungen und ergreifenden Momenten.
Ich hoffe sehr dass wir diese Tradition beibehalten und uns noch viele Jahre in Dinkelsbühl treffen.

Anne Schuster

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Die Altbrücke bei Voila ist Vergangenheit

 

Liebe Kleinschenker, liebe Freunde,

die 70 Jahre alte Betonbogenbrücke gibt es nicht mehr.

Ich finde folgender Text passt ganz gut zum Ereignis.

„Wehmut ist…“

…ein Lied, ein Foto, ein Gedanke, 

ein kurzer Blick zurück. Sie ist eine stille Träne, die Erinnerung an vergangenes Glück. Sie bedrückt die Seele und sticht auch mal ins Herz, denn Wehmut ist ein anderes Wort für Schmerz.

M. Gugliotta 2023

Erich Göllner schrieb mir am Freitag den 22. September folgende Nachricht:

„Die Altbrücke mit der wir geboren, aufgewachsen und alt geworden sind, über die wir unzählige Male gefahren und gelaufen sind, gibt es seit heute 18:00 Uhr nicht mehr…“?.

Ja, das stimmt, denn diese Brücke gehörte einfach zu unserem Leben. Unsere Vorfahren sind noch über die hölzerne Brücke gefahren. Von der kenne ich nur noch die Holzpfosten die im Flussbett standen. Nachdem Bau des Wasserkraftwerks und das Flussbett begradigt wurde, sind die dann auch verschwunden.

Nach 70 Jahren geht ein Kapitel zu Ende das unsere Landschaft geprägt hat. In den 50-er Jahren als die Brücke gebaut wurde, sicherten Soldaten die Baustelle ab. Eine Kleinschenkerin lernte zu der Zeit ihren Mann als Soldat an dieser Brücke kennen.

An eine interessante Geschichte erinnerte sich Gerda Schoger als ich sie zu Lebzeiten mal in Augsburg besuchte.

Ihr Vater Michael Schoger war in den Jahren 1943 – 1950 Prediger in Kleinschenk. Eines Tages musste er zur Untersuchung zum Arzt. Er spann die Pferde ein und zusammen mit seiner Frau fuhren sie nach Voila. Damals noch über die alte Holzbrücke. Dadurch das sie mit dem Arzt auch gut befreundet waren, blieben sie nach der Untersuchung noch ein bisschen länger und unterhielten sich. Inzwischen wurde es dunkel und sie machten sich auf den Heimweg nach Kleinschenk. Als sie vor die Altbrücke kamen stand plötzlich ein Wachmann da und ließ sie nicht mehr rüber. Wegen Einbruchgefahr durfte keiner mehr die Brücke überqueren. Michael Schoger kam das nicht zu glauben, stieg ab von seinem Wagen und ging auf die Brücke um sich zu überzeugen. Er ging zu Fuß bis zur Mitte der Brücke und kam wieder zurück. Alles in Ordnung. In dieser Zeit hatte der Wachmann den Pferdewagen schon wieder in Richtung Voila gedreht. Während Herr Schoger mit dem Wächter herumstreitet, wieso er ihn nicht über die Brücke lässt, knallt es plötzlich und die Brücke bricht in der Mitte zusammen. Jetzt könnte man sagen, Gott sei Dank, dass er nicht rüber durfte. Aber nicht destotrotz, der nächste Tag war ein Gründonnerstag und Herr Schoger musste den Gottesdienst abhalten. Nun blieb ihm nichts anderes übrig. Er stieg auf seinen Wagen und fuhren dann über Fogarasch, Scharosch und Rohrbach wieder nach Kleinschenk, wo sie in der Früh um 7 Uhr ankamen. Und um 8 Uhr war er in der Kirche zum Frühgottesdienst. Respekt!

Hier der Bericht von „Salut Făgăraș.ro“

Spektakulärer Abriss! 

Die Brücke zwischen Voila und Cincșor wurde durch Implosion zerstört. Dutzende neugierige Einheimische wollten am Freitag den Abriss der Voila-Brücke miterleben.

Nach einer Verzögerung von 2 Jahren wurde die Brücke über den Fluss Olt auf DJ 105 zwischen Voila und Cincşor am Freitag, den 22. September, durch Implosion zerstört. 95 Kilogramm Sprengstoff wurden verwendet, um sie zu „erschießen“, und die Vorbereitungsarbeiten dauerten etwa zwei Wochen.

Sobald die Brücke abgerissen ist, muss das Unternehmen, das die neue Brücke bauen muss, Schutt aus dem Fluchtkanal des Stausees sammeln, eine Bedingung, die von Hidroelectrica auferlegt wurde, als es seine Zustimmung zum Abriss des Ziels durch Implosion gab.

In der nächsten Phase wird mit dem Bau der neuen Brücke begonnen, für die der Kreisrat von Brasov Mittel aus dem Nationalen Lokalen Entwicklungsplan erhalten hat, so die Kollegen von „Bună Ziua Brasov“.

Dem Projekt zufolge wird die neue Brücke eine Länge von 93,95 Metern haben, eine Betriebsdauer von 100 Jahren haben und ein Gewicht von 100 Tonnen tragen (beantragt vom Verteidigungsministerium, damit militärische Ausrüstung auf dieser Brücke passieren kann).

Die neue Brücke wird von der Association SC Con-A SRL – SC Con-A Operations SRL – SC Drum Inserv SRL gebaut, und der Auftrag zum Beginn der Arbeiten wurde im Januar 2021 erteilt. Seitdem wurde nach Abrisslösungen gesucht, da Hidroelectrica zunächst mit der Implosion nicht einverstanden war und argumentierte, dass sie den Fluchtkanal aus dem Stausee, der unter der Brücke verläuft, beeinträchtigt hätte. Nach fast einem Jahr genehmigte Hidroelectrica diese Lösung. In der Folge waren sich die Planer und der Bauherr nicht einig über die Fundamente der Säulen, wobei jede der beiden Parteien ihre eigene technische Lösung entwickelte. Am Ende entschied man sich für die vom Bauherrn vorgeschlagene Lösung, die die vollständige Wiederherstellung der Pfeilerfundamente vorsieht.

Nach Schätzungen des Kreisrats von Brasov werden die Arbeiten an der neuen Brücke im kommenden Herbst abgeschlossen sein, eine Frist, die von Serban Todorica, dem Präsidenten des Kreisrats von Brasov, als realistisch angesehen wird, der sagte, dass ein Großteil der Struktur der Brücke aus Metall besteht und die Komponenten seit langem auf die Baustelle gebracht werden.

 

Hier nun die schönsten Bilder von dieser spektakulären Sprengung

 

Liebe Grüße Guido Frank

 

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Impressionen aus Kleinschenk 2023

 

Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

Rumänien als Land wird überall in den Medien schön dargestellt. Aber wenn man im eigenen Dorf sieht, was hinter den Gärten so passiert, da fragt man sich schon wie sowas möglich sein kann.

Wie jedes Jahr im Urlaub in Kleinschenk ist der Gang zum Friedhof für mich ein Muss. 

Am 29. August war es nicht möglich vom alten zum neuen Friedhof rüber zu gehen, weil vor dem offenen Tor des alten Friedhofs 12 m Länge Baumstämme langen und den Weg zum neuen Friedhof versperrten. Die Spitzen der Baumstämme lagen schon im Zaun des Friedhofs und drohten in zu zerstören. Bei mir läuteten die Alarmglocken und ich beschwerte mich beim Friedhofpfleger. Wir gingen gemeinsam hin und schauten uns die Lage vor Ort an und machten das Tor vom alten Friedhof zu. Er machte Fotos und rief den zuständigen Förster an. Es dauerte nicht lange da war der Weg zwischen den beiden Friedhöfen wieder frei und wir waren froh, dass das Problem so schnell und ohne Schaden gelöst wurde. 7 Tage später schickt mir der Friedhofpfleger zwei Bilder und ich traute meinen Augen nicht was ich da sah. Das Tor, dass wir vor kurzem noch geschlossen hatten, war komplett zerstört. Wie kann sowas passieren?

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Und nun stellt sich die Frage, wer bezahlt das? Und wer repariert es? Denn wenn das Tor offenbleibt, werden die Kühe rein gehen die das grüne Gras suchen und wieder werden Grabsteine umgestoßen. Auch das ist Rumänien liebe Kleinschenker um nur ein Beispiel zu nennen wie es hinter den Kulissen zugeht. 

Weitere Bilder

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Straßenhunde in Kleinschenk

Strassenhunde

Ein anderes Problem das die Leute in Kleinschenk beschäftigt, sind die Straßenhunde die eine deutsche Familie einsammelt und im Hof 78 einsperrt. In wieweit die tatsächlich eingesperrt sind, weiß ich nicht, denn immer wieder sind welche auch auf der Straße vor dem Haus zu sehen.

Simona Ciuban, eine Kleinschenkerin, schreibt, „Wenn ein Haus wieder bewohnt wird, freut man sich, dass es vielleicht Menschen gibt, die einen Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen. Wenn man erfährt, dass sie Deutsche sind, denkt man an die Ordnung und Sauberkeit in Deutschland. Wenn sie ihren Garten mit Hunden füllen, wenn sie frei auf der Straße herumlaufen, wenn sie vor dem Tor gefüttert werden, verstehen sie, dass dies das Territorium ist, das sie verteidigen müssen“. Die Leute haben einfach Angst da vorbei zu gehen, weil man nicht weiß wie sie reagieren. Ist das wirklich eine Bereicherung für die Leute in Kleinschenk?

 Liebe Grüße Guido Frank

 

Sommer in Kleinschenk!

Liebe Kleinschenker und Freunde,

wir hoffen, dass diese Einladung Euch bei bester Gesundheit und bester Stimmung erreicht. Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass wir auch in diesem Jahr ein Sommerfest in Kleinschenk veranstalten werden. Dieses Fest ist eine wunderbare Gelegenheit, um unsere Verbundenheit zu stärken und gemeinsam schöne Stunde zu verbringen.

Wann: 05. August 2023

Wo: 14:00 Uhr Gottesdienst, anschließend gehen wir gemeinsam zum Friedhof. Danach gemütliches Beisammensein im Kirchhof, bei schlechtem Wetter im Saal. Abends Tanz mit Alleinunterhalter Terbea.

Wie Euch sicherlich bekannt ist gibt es in Kleinschenk immer viel zu tun, in und um die Kirche, im Park und auf den Friedhöfen. In der Woche vom 01. bis 04. August wollen wir Euch zu einer Arbeitswoche einladen. Diese Woche bietet uns Gelegenheit, gemeinsam an Projekten und Aktivitäten in und um die Kirche, teilzunehmen, diese zu verschönern und die Gemeinschaft dadurch zu stärken.

Wir laden Euch herzlich ein, an dieser Arbeitswoche teilzunehmen und Eure Fähigkeiten, Energie und Zeit für die Erhaltung unserer Kulturgüter einzusetzen. Jeder Beitrag, sei es groß oder klein, ist von unschätzbarem Wert und trägt dazu bei, unsere Ziele zu erreiche.

Für weitere Informationen und bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf viele positive Rückmeldung und darauf, Euch zur Arbeitswoche in Kleinschenk begrüßen zu dürfen.

Euer Vorstand

Aufruf zum Trachtenumzug in Dinkelsbühl 2023

Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

so wie jedes Jahr werden wir auch am diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl beim Trachtenumzug wieder mitlaufen. Dafür rufen wir alle Kleinschenker und Freunde auf, die schöne Tracht anzuziehen und sich unserer Gruppe anzuschließen. Gerne eingeladen sind auch alle Zuschauer, uns beim Festumzug zu unterstützen.

Nach dem Trachtenumzug treffen wir uns, wie die letzten Jahre auch, in dem Gasthof zur Sonne, Weinmarkt 11 (ganz in der Nähe der Schrane).

Der Vorstand unserer HOG hofft auf zahlreiche Trachtenträger und freut sich sehr auf ein Wiedersehen.

 

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