15. Kleinschenker Treffen

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Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,

 

„Möge die Straße uns zusammenführen.

Und bis wir uns wiedersehn, halte Gott Euch fest in seiner Hand“.

So lautet der Text in einem irischen Segenslied. Und siehe da, wo im Allgäu und Garmisch winterliche Verhältnisse herrschten, waren die Straßen rund um Augsburg sauber und trocken, und wieder einmal führten sie ca. 200 Kleinschenker zu ihrem Heimattreffen nach Wulfertshausen.

Am 12. Oktober 2013 um 9:00 Uhr morgens öffneten sich die Türen der Gaststätte Metzger in Wulfertshausen bei Augsburg, und der Vorstand der HOG Kleinschenk begrüßte seine Gäste traditionell mit Scharr und Schnaps.

Am Freitagabend schon, trafen sich, Loredana und Guido Frank, Astrid Wagner, Marlene Zikeli, Michael Wagner und Heide Wagner-Aescht sowie Emil und Katharina Schwab im Saal der Gaststätte, den sie zusammen mit zwei Bedienungen schön schmückten. Dunkel rote Rosen, blaue Kerzen, rote und blaue Servietten zierten die weiß gedeckten Tische.

Um 10:00 Uhr eröffnete der Vorstandvorsitzende Guido Frank das Treffen. Er begrüßte seine Mitglieder, Gäste und Ehrengäste, Junge und Alte, und alle die von Nah und Fern nach Wulfertshausen gekommen waren, um gemeinsam das 15. Kleinschenker Treffen zu feiern.

Anschließend gab er die Tagesordnung bekannt und eröffnete die Mitgliederversammlung, bei der dieses Jahr der Vorstand neu gewählt werden sollte. Es folgte der Bericht des Vorstandvorsitzenden über die Aktivitäten der HOG aus den letzten zwei Jahren, und gab dann das Wort an den Kassenwart weiter. Edwin Balthes, der seit April, Erich Göllner ersetzt, berichtete ausführlich über Einnahmen und Ausgaben und gab den aktuellen Kontostand der HOG bekannt. Nachher berichtete Kassenprüfer Wilhelm Theil über die letzte Kassenprüfung und stellte gleich den Antrag an die Mitgliederversammlung für die Entlastung des Kassenwartes und auch des gesamten Vorstandes für die letzten zwei Jahre. Der Antrag wurde angenommen. Der Vorstand und der Kassenwart wurden entlastet.

Da es nach diesen Berichten keine anderen Diskussionen und Anregungen gab, leitete Guido Frank die Wahl des neuen Vorstandes ein, und schlug Ewald Schwab als Wahlleiter vor. Als Wahlhelfer wurden Hannelore Scheiber und Robert Bertleff vorgeschlagen. Und zuletzt wurde Marianne Theil als Protokollführerin vorgeschlagen. Die vorgeschlagenen Mitglieder nahmen die Wahl an, und somit begann Ewald Schwab mit der Wahl des 1. Vorsitzenden. Hier kam es zu Missverständnissen zwischen Carmen Schuster, der 1. Vorsitzenden des Vereins CONTRAFORT Pro Kleinschenk Cincsor, und den Mitgliedern der HOG Kleinschenk. Leider mischten sich einige Mitglieder unberechtigt und unaufgefordert in das Programm des Wahlleiters ein, so dass dieser immer wieder unterbrechen musste. Es wäre wünschenswert wenn solche Aktionen in Zukunft nicht mehr vorkommen würden.

Mit 44 Stimmen und 6 Enthaltungen wurde Guido Frank dann zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Carmen Schuster, die auch für den 1. Vorsitzenden der HOG vorgeschlagen wurde, fand die Wahl zu kompliziert und wollte dann unter der gegebenen Konstellation nicht kandidieren und zog sich schließlich zurück. Der weitere Verlauf der Wahlen verlief normal. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wurde Marianne Folberth gewählt. Kassenwart wird Edwin Balthes und Schriftführerin wird Heide Wagner-Aescht.

In den erweiterten Vorstand wurden Willhelm Theil als 1. Kassenprüfer, Marlene Zikeli als 2. Kassenprüferin und Bernd Michael Wagner als Ersatzkassenprüfer gewählt. Neu in den Vorstand wurde Hans Otmar Frank gewählt, der das Amt des Internet Beauftragten übernimmt, und Gretel Theil, die Beauftragte für Kinder und Jugend wird.

Der neue /alte Vorsitzende begrüßt den neuen Vorstand, freut sich über die neuen Mitglieder, wünscht ihnen einen guten Start und eine gute Zusammenarbeit. Bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen das sie ihm entgegen brachten und versprach mit besten Wissen und Gewissen die HOG weiter zu führen. „Damit die Gemeinschaft nicht zerbricht, muss sie gepflegt und mit Leben gefüllt werden. Deshalb sollten wir keine Gelegenheit auslassen, unsere Gemeinschaft in diesem Sinne auch weiterhin zu erhalten und zu pflegen und unsern nachfolgenden Generationen vorzuleben, sowohl unseren Kindern und Enkelkindern, wie auch anderen Mitmenschen in unserem Umfeld. Wir werden auch weiterhin bemühen unsere Treffen so zu organisieren, dass sie in einem angemessenen Rahmen stattfinden und von möglichst vielen Landsleuten angenommen werden. Ein besseres Miteinander entsteht nicht, wenn wir die Verantwortung dafür immer nur bei anderen sehen. Mitmachen und Mitgestalten schafft Zugehörigkeit! Wenn wir es schaffen, Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit zu überwinden, mitzumachen und zu gestalten, dann gehören wir dazu!“ so Guido Frank in seiner Dankesrede.

Nach dem Mittagessen fand in der nahegelegenen katholischen Kirche St. Radegundis der Gottesdienst statt. Nach dem Einzug der Goldenen und Diamantenen Konfirmanden, läuteten die Kleinschenker Glocken über die Lautsprecheranlage. Das Lied „Wun der Säindich kit“ (Wenn der Sonntag kommt)ging den Kleinschenkern unter die Haut. Sie waren überrascht. Über 20 Jahre lang schon hatten sie dieses Lied nicht mehr gehört. Und plötzlich erklingt es von der Empore, gesungen von einem kleinen Chor von Kleinschenkern. Es war wie zu Hause, und es wurde still in der Kirche. Pfarrer Karlheinz Braisch sprach von Erinnerungen die in ihm hoch kamen wenn er das Bild betrachtete das er für das Deckblatt auf den Liedblättern ausgesucht hatte. Ein Bild das die Kleinschenker Kirche mit geöffneter Tür zeigt. Und in der Kirche brennt das Licht. Sie lädt zum Eintreten ein. Er erinnert an die vielen Gottesdienste die wir gemeinsam dort gefeiert hatten. An Heilig Abend, die Osterfeste, die vielen Hochzeiten und Taufen. Er erinnerte an die Konfirmation vor 50, 51, und 60 Jahren, unserer heutigen Jubelkonfirmanden die damals mit zitternden Knien vor dem Altar in Kleinschenk standen um ihren Segen zu empfangen. Er ging in seinen Erinnerungen noch weiter zurück, zu den Menschen die den Grundstein zu unserem christlichen Glauben gelegt haben, unsere Eltern, unsere Großeltern. Sie haben unsere kleinen Händchen gefaltet und das Beten gelehrt.

Es war ein Gottesdienst voller Emotionen. Und zum Schluss wünschte Pfarrer Braisch allen Kleinschenkern ein schönes Miteinander, ein schönes Fest und alles, alles Gute und sagte noch: „Es war schön wieder mal mit Ihnen Gottesdienst zu feiern“.

Zurück im Gasthof empfing uns die Blasmusik aus Ingolstadt mit ihren schönen Klängen und dazu gab’s Kaffee und Kuchen. Das Kulturelle Programm begann mit dem Aufmarsch der Trachtenträger. 22 Trachtenpaare marschierten auf die Tanzfläche, ein Bild wie aus früheren Zeiten dass man vom Verheirateten Ball noch kennt. Zum Schluss, bevor sich die Blasmusik verabschiedete, wurde gemeinsam das Siebenbürgerlied gesungen. Es folgte der Höhepunkt des Festes. Ganz heimlich hatten ein paar Kleinschenker die in Vergessenheit geratenen Verlobungs -und Hochzeitslieder geprobt und stellten nun eine Verlobung dar, so wie sie früher auch in Kleinschenk stattfand. Anja Theil, Tochter von Else und Catalin Theil, stellte die Braut dar und Johannes Wagner, Sohn von Judith und Michael Wagner, den Bräutigam. Beide standen sie auf der Bühne und vor ihnen stellte sich der Kleinschenker Chor im Halbkreis auf und sang die traditionellen Verlobungs – und Hochzeitslieder. Wie auch in Kleinschenk wurde dem Brautpaar beim Lied: „Et schoalt en Kleung durch as Gemoin“ ein Kranz aus Rosen mit einem Zettel drin überreicht. Anstatt Schüsse aus Büchsen wurde Porzellan zerschlagen. Die Überraschung war gelungen und manch einer hatte Gänsehaut und feuchte Augen im Publikum.

Nach diesen schönen Erinnerungen berichtete Carmen Schuster über die Arbeiten an der Kleinschenker Kirchenburg. Sie zeigte alte und neue Bilder von der Kirchenburg auf der Leinwand und bedankte sich für die überraschend vielen Patenschaften die für die Orgelpfeifen gekauft wurden. Weiterhin stellte sie uns den Text für die Spendentafel vor die dann später in der neu renovierten Kirche hängen wird. Trotz vieler Spenden sei die Finanzierung für die Restaurierung der Orgel noch nicht ganz abgeschlossen. Es seien noch weitere Spendengelder nötig.

Leider später als geplant kamen dann auch unsere Kinder zu ihrem Programm. Julia Theil(Querflöte), Andreas Balthes(Trompete) und Carsten Frank (Trompete) spielten die Lieder:   „De Astern“ und „Nun ade du mein lieb Heimatland“ Als Zugabe spielten sie ein Lied aus der heutigen Zeit „ We will rock you“. Zum Schluss spielte Carsten dann noch alleine eine Oberkrainer Polka.

Kurz nach 20 Uhr spielte dann das „Duo Strings“ zum Tanz auf und hielt unsere Kleinschenker bis in die frühen Morgenstunden in guter Stimmung.

Nun liebe Kleinschenker hoffen wir, dass sich der Weg nach Wulfertshausen gelohnt hat und viele können sagen: „Es war ein gelungenes Fest, und wir werden es in guter und schöner Erinnerung behalten“! Herzlichen Dank all denen die für das gute Gelingen dieses Festes beigetragen haben.

 

Ihr Vorstand

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EINLADUNG

 

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„Möge die Straße uns zusammenführen. Und bis wir uns

 

wiedersehn, halte Gott Euch fest in seiner Hand“.

 

 

Liebe Kleinschenker und Freunde!

Die schönen Bilder vom letzten Kleinschenker Treffen sind uns bestimmt noch in guter Erinnerung geblieben. Die HOG Kleinschenk möchte auch dieses Jahr das 15. Kleinschenker Treffen mit Ihnen gemeinsam feiern. Dazu laden wir alle Kleinschenker und jene, die sich mit uns verbunden fühlen, am 12. Oktober 2013, nach Wulfertshausen bei Augsburg, in die Gaststätte Metzger, herzlich ein.

Gaststaette-Metzger

 

Gaststätte Metzger
Radegundisstr. 14
86316 Friedberg (Wulfertshausen)

Fon 0821-781696
Fax 0821-7849995

 

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Um eine gute Planung zu ermöglichen, bitten wir bis 25. September 2013 um Ihre/Eure

Anmeldung bei: Guido Frank unter Tel:0821/702930                                        

Essen und Kaffee werden, wie gewohnt, von der Gaststätte gestellt.

Für den Nachmittag bitten wir um eine Kuchenspende.

Über eine Zusage hierfür zusammen mit Ihrer/Eurer Anmeldung würden wir uns sehr freuen.

Wir hoffen, dass auch dieses Mal viele Kleinschenker kommen und wir ein schönes Fest miteinander verbringen werden.

Bitte sagt diesen Termin auch in Eurem Verwandten- und Freundeskreis weiter.    

Auf ein gemeinsames Beisammensein freut sich der Vorstand der HOG Kleinschenk.

Guido Frank                                                                                       Marianne Folberth Vorsitzender                                                                                     Stellvertr. Vorsitzende
Tel: 0821/702930                                                

E-Mail: loredana.frank@t-online.de

 


Programm / Tagesablauf

 

Ab 09:00 Uhr ist der Saal geöffnet

 

10:00   Begrüßung der Gäste

 

Bericht des Vorstandes der HOG

 

    

 

10:30            !!!VORSTANDSWAHLEN!!!

 

Wir bitten alle Mitglieder pünktlich zu erscheinen.

 

Es geht um die Zukunft unserer HOG!

 

Mit Eurer Stimme unterstützt Ihr unsere HOG und setzt so Zeichen dafür, was Euch am Herzen liegt.

 

12:00 Mittagessen

 

Hähnchenbrüstchen in Rahm mit Spätzle und Kroketten und gem. Salat (9,20 €)

 

Jägerschnitzel mit Pilzrahmsoße mit Spätzle und gem. Salat (9,20 €)

 

14:00 Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Radegundis.

                                                 

Es predigt: Pfr. Karlheinz Braisch       Orgelbegleitung: Udo Wagner

 

15:00  Es spielt die Siebenbürger Blasmusik aus Ingolstadt (Kleine Besatzung)

 

16:00 Kaffee und Kuchen           

 

Kaffee 1,70 €                                

 

1 Stück Kuchen 1 €    

 

17:00

 

Dr. Carmen Schuster berichtet über das Geschehen in Kleinschenk

 

>> Ab 17:30 ist ein kleines kulturelles Programm geplant

 

19:00 Tanzeröffnung (Band „Duo Strings“)

 

Ab 20:00 Abendessen

 

Schnitzel Wiener Art, Pommes u. Salat (8,70 €)

 

 

 

Brauchtum und Tradition bewahren, kann man nur, wenn man die jungen Leute dafür begeistern kann. Damit dieses geschieht müssen wir unsere Tracht tragen und vorzeigen.

 

*** Wir würden uns freuen wenn auch dieses Jahr
viele Kleinschenker ihre Tracht mitbringen und anziehen würden. ***

 

Restaurierung der Orgel

Wozu, für WEN?

Die historische Orgel in Kleinschenk restaurieren?!!!

Liebe Kleinschenkerinnen, liebe Kleinschenker, liebe Freunde von Kleinschenk,

seit dem Spendenaufruf für die Restaurierung der historischen Orgel in Kleinschenk habe ich oft die Fragen gehört: Warum und wozu diese Orgel restaurieren? Für WEN, für die Roma, für die Rumänen,… für wen denn? Sind wir doch bewusst von dort ausgesiedelt. Fragen, die meiner Meinung nach so nicht gestellt werden sollten.

Warum ist es mir so wichtig, dieses wertvolle, historische Kunst- und Schmuckstück aus unserer evangelischen Kirche in Kleinschenk zu erhalten: Nicht für die Sinti und Roma, nicht für die Rumänen, nicht für die Ungaren und nicht für die Sachsen, sondern für jeden und jede, die Freude hat, auf dieser Orgel zu spielen, um Gott zu loben und zu danken. Aber auch für all diejenigen, die das Bedürfnis haben, ein Klagelied auf dieser Orgel anzustimmen, und für alle Menschen, die den Weg in die Kirche suchen, um den Klängen dieser Orgel zu lauschen oder mit Orgelbegleitung zu singen, um Kraft für ihren Lebensalltag daraus zu schöpfen oder mit Gott dadurch in Beziehung zu treten, ganz egal welcher Religion, Konfession oder Nationalität sie angehören. (Der Kirchenvater Augustin sagte einst: „Wer singt betet doppelt“)

Dabei ist für mich in diesem Zusammenhang ein Wort, dass Jesus Christus gesagt hat sehr wichtig: Im Matthäusevangelium im 25. Kapitel Vers 40 lesen wir: „Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüder und Schwestern, das habt ihr mir getan.“ Darum liebe Kleinschenker und Kleinschenkerinnen, weil ich weiß, dass alles was ich in meinem Leben tue, ich letztendlich für Gott selber tue, bekommt die Kleinschenker Orgel meine finanzielle Unterstützung.

Und zum dritten möchte ich, dass dieses kulturelle und künstlerische Erbe erhalten bleibt.

Im Übrigen sind es die gleichen Gründe, die für mich, für den Erhalt und die Pflege der Kirchenburg in Kleinschenk sprechen.

In der Hoffnung, dass möglichst viele sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Restaurierung der Orgel beteiligen – auch wenn das Scherflein noch so klein ist, denn es kommt nicht auf den Betrag an, sondern auf die innere Haltung und die Motivation – freue ich mich auf den Tag, an dem „unsere“ Orgel in der dann auch renovierten Kirche von Kleinschenk wieder in voller Schönheit erklingen kann: Gott zur Ehre und den Menschen zum Segen. Und dieser Tag ist schon in Sicht, denn die Arbeiten an Kirche und Orgel haben bereits begonnen. Gott der Herr möge die Arbeiten an Kirche und Orgel mit seinem Beistand und Segen begleiten.

Eure

Doris Wagner-Ziegler

Teurer Freikauf

Das Geschäft mit den Rumänien-Deutschen

22 Jahre lang war die Befreiung deutscher Gefangener aus der kommunistischen Diktatur von Nicolae Ceausescus ein unbestrittenes politisches Ziel in Westdeutschland. Zwischen 1968 und 1989 erkaufte die Bundesrepublik etwa 230.000 Rumänien-Deutschen die Freiheit und musste dafür mit der Securitate ins Geschäft kommen, dem Geheimdienst des Diktators.

Es war der Jurist Heinz-Günter Hüsch, der unter den Regierungen von Kurt Georg Kiesinger bis Helmut Kohl die Verhandlungen mit dem Geheimdienst führte. Jedes Mal, wenn Hüsch wieder ein Abkommen mit der Securitate verhandelt hatte, bildeten sich lange Schlangen vor den Passämtern. In den Verträgen war detailliert geregelt, wie viele Rumänien-Deutsche jeweils ausreisen durften und welche Summe die BRD pro Person bezahlte.

Die humanitären „Freikäufe“ erzeugten eine Auswanderungswelle, die das Ende einer 800-jährigen Geschichte der Deutschen in Rumänien markierte. Zwar gibt es heute noch siebenbürgisch-sächsische und banat-schwäbische Dörfer in Rumänien, sie sind jedoch fast menschenleer.

ARD-Korrespondentin Susanne Glass begleitet Hüsch bei seiner Rückkehr nach Hermannstadt. Seit Beendigung seiner Mission hat der ehemalige Unterhändler den historisch von siebenbürgischen Sachsen besiedelten Ort nicht mehr besucht. Hüsch spricht offen über die Details des Freikaufs. Sein damaliger Verhandlungspartner, Securitate-Oberst Stelian Octavian Andronic, erläutert die rumänische Sicht des Geschäfts.

Film von Susanne Glass, ARD-Studio Wien, PHOENIX 2013

Heimattag 2013 in Dinkelsbühl

 

„Wir gehören dazu! – Dank und Verpflichtung“

So lautete das Motto des diesjährigen Heimattages in Dinkelsbühl. Warum können wir nicht dazugehören, fragten sich einige Kleinschenker. Und siehe da ein Traum wurde wahr. Die HOG Kleinschenk hat es geschafft dieses Jahr mit 27 Trachtlern beim großen Trachtenumzug am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl dabei zu sein. Der Auftritt war ein großer Erfolg. Es war ein unbeschreibliches und stolzes Gefühl, Teil der 2700 Mitwirkenden zu sein.

Nochmal vielen Dank für Euer Mitwirken und wir hoffen auf das nächste Mal.

Liebe Grüße der Vorstand der HOG Kleinschenk

Hier weitere Bilder von Dinkelsbühl:

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OSTERGRUSS


Liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker,
liebe Freunde,

Der Vorstand der HOG Kleinschenk, wünscht Euch und Euren Freunden ein gesegnetes, erholsames und fröhliches Osterfest. Wir denken an alle, denen es zur Zeit nicht so gut geht oder sogar krank sind, und wünschen Ihnen von Herzen gute Besserung. Besonders aber gedenken wir, gerade in diesen Tagen, unserer Toten hier und in der Heimat, und befehlen Sie in die rettenden Hände unseres Erlösers. Möge auch Ihnen und uns allen am jüngsten Tage das (Oster – ) Licht der Auferstehung leuchten!
Mögen Freude, Frieden und Gottes Segen Euch zur Osterzeit und weit darüber hinaus begleiten!

Euer Guido Frank

Wie stellt man Heimat her?

Identität ist ein Gefühl, das in Zugehörigkeit wurzelt. Wer es von seiner Familie vererbt bekommt, ist gut dran. Wer nicht, der hängt in der Luft und muß sich seine Identität selbst zimmern. Je größer die Menschenmenge, in der man sich dauerhaft bewegt, und je wechselhafter der “Lebensmittelpunkt”, desto abstrakter wird die eigene Identität, bis sie sich schließlich auf rein körperliche Merkmale beschränkt. Je kleiner die Menschenmenge, in der man sich dauerhaft bewegt, und je unverrückbarer der Lebensmittelpunkt, desto konkreter und einfach vorhanden ist die Identität des Einzelnen.

Der Mensch gehört zum Land. Er ist am intensivsten bei sich selbst, wenn er umringt ist von Menschen, die sich mit derselben Landschaft, demselben Boden wie er identifizieren. Wer keine Heimat hat, fühlt keine Identität, sondern nur einen intellektuell definierten, willkürlich ausgesuchten Ersatz. Wer in der Heimat lebt, aber umringt ist von Fremden, leidet ebenso wie derjenige, der umringt ist von vertrauten Menschen, aber fern der Heimat.

Nicht umsonst gibt es den frustrierten Spruch Neuheimatsuchender: Wo die Landschaft wundervoll ist, sind die Leute öde. Und wo die Leute wundervoll sind, ist die Landschaft öde. Um sich an einem neuen Ort rundum wohl zu fühlen, braucht es also Land und Leute, die einen ansprechen müssen.

Wenn nun viele neue Menschen an einen Ort kommen und die alteingesessenen Träger der lokalen Identität mehr und mehr aussterben – wie schafft man es, daß diese wahllos zusammengewürfelten, neuen Einwohner eine echte gemeinsame Identität fühlen und entsprechend gemeinschaftlich zu handeln in der Lage sind?

Was schafft Gemeinschaftsgefühl?

Gemeinsame Probleme und gemeinsames Bewältigen dieser Probleme. Und, ja, gemeinsames Feiern natürlich auch, aber es ist weniger verbindlich als gemeinsame Problembewältigung.

Solange die Menschen am Ort kein gemeinsames, wirklich bedrohliches Problem haben, das sie auch beim besten Willen nicht ignorieren und einzeln auch nicht bewältigen können, solange wird jeder der Neuankömmlinge hier letztlich nur seine eigenen Interessen verfolgen, die mit dem Land und dem Ort nichts zu tun haben, sondern nur zufällig dort von ihm umgesetzt werden.

Noch deutlicher: Solange die nichtalteingesessenen Menschen nicht erleben, daß der Erdboden, auf dem sie stehen, alle hier Lebenden ernährt oder eben nicht ernährt, also überleben oder eben nicht überleben läßt, je nachdem, wie alle gemeinsam mit ihm umzugehen in der Lage sind – solange werden sie keine tiefe, dankbare Beziehung zu ihm entwickeln, sich mit ihm nicht identifizieren und er also nicht ihre Heimat sein.

Das ist der eine notwendige Aspekt, die dankbare Beziehung zum Boden. Der andere notwendige Aspekt ist wie gesagt die Wertschätzung der Menschen füreinander.

Solange jeder “sein Ding” macht, unter Anteilnahme, Gleichgültigkeit oder gar gegen den Widerstand der anderen, solange wird Wertschätzung für einander und damit Gemeinschaftssinn kaum zu finden sein. Erst, wenn man von den anderen für seinen Beitrag für die Gemeinschaft geschätzt wird, wenn die anderen um seine Vorzüge und um seinen Wert für die örtliche Gemeinschaft und damit auch sie selbst wissen, erst dann wird man sich in der Gemeinschaft tatsächlich heimisch fühlen.

Auslöser von Neid und Mißgunst sind ein untrüglicher Hinweis für jeweils exakt das, was die Neidischen und Mißgünstigen selbst zu wenig haben. Neiden sie anderen Erfolg? Dann muß man ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen. Neiden sie anderen das Ansehen? Dann muß man ihnen Gelegenheit geben, selbst angesehen zu werden. Neiden sie anderen den Wohlstand? Dann muß man ihnen eine Chance geben, selbst wohlhabend zu werden. Neiden sie anderen das Selbstwertgefühl? Dann beweise ihnen, daß sie selbst etwas wert sind.

Um Neid und Mißgunst zu mindern (ganz beseitigen kann man sie wohl nicht), muß man das Selbstwertgefühl der Einzelnen fördern. Um das Selbstwertgefühl der Einzelnen zu fördern, muß man Gelegenheiten schaffen, wo sie das, was sie wissen und können,  der Gemeinschaft zeigen und zugutekommen lassen können, wo sie selbst Lob, Anerkennung und Bewunderung bekommen.

Wer glücklich und gewertschätzt ist, kann gar nicht neidisch sein. Wer mit sich im Reinen ist, ist leichter wohlgelitten.

Heile die Seele der Einzelnen, und du heilst die Gemeinschaft.

Neujahrsgruß

 

Ein neues Jahr heist neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel….

Der Vorstand der HOG Kleinschenk wünscht all seinen Mitgliedern, aber auch allen andern Kleinschenkern und deren Freunde ein frohes und gesegnetes neues Jahr. Wir bedanken uns für Eure Beiträge und Spenden und hoffen natürlich darauf, weiterhin auf Euch bzw. unsere Mitglieder bauen zu können, um ein ständiges Wachstum unserer Gemeinschaft zu garantieren.Wir würden uns freuen Sie alle, liebe Kleinschenkerinnen und Kleinschenker, am 12. Oktober in Wulfertshausen bei Augsburg, zu unserem 15. Kleinschenker Treffen begrüßen zu dürfen.

Euer Guido Frank

 

Weihnachtsge(Klein)schenk

WeihnachtsgeschenkLiebe KleinSCHENKER,

herzlich willkommen auf/im/beim neuen Internetauftritt der HOG.

Vieleicht fragt sich der ein oder andere:

  • „Was ist denn hier los?!“
  • „Wie kommt’s?“
  • „Ja, ist denn heut schon Weihnachten?“

Ja, für mich ist schon Weihnachtszeit und Zeit „DANKE“ zu sagen. Ich habe mir für dieses Jahr etwas spezielles ausgedacht und es einfach mal gemacht. Dieser Internetauftritt ist ein Geschenk an meine Eltern
Michael (41) & Katharina (geb. Filpes) Orendi  – und an alle Vor- und Nachfahren der Gemeinde/Gemeinschaft Kleinschenk.

Damit möchte ich einen ganz besonderen Menschen ehren und gleichzeitig etwas zum Wohle aller beitragen.

Der besondere Mensch, gemeint ist mein Vater, hat neben seiner besonderen Lebensleistung auch noch ein weiteres Wunder vollbracht. Er hat sich der Familienforschung der Gemeinde Kleinschenk verschrieben, und mit diesem Internetauftritt möchte ich diese besondere Leistung sichtbar und nutzbar für alle machen.

Ich wünsche allen viel Freude damit (und sagt’s ruhig weiter…)

CO MO1

 

 

 

 

 

Christian Orendi
(der Kleine auf dem Arm)

 

P.S. Danke an den Vorstand und den Webmaster, die mich dabei sehr unterstützt haben.